HERRZLICH WILLKOMMEN

Wir sind eine kleine katholische Ordensgemeinschaft, die auf der Halbinsel südlich Hamburgs an diesem Ort der Stille und der Einkehr sich niedergelassen hat, zugehörig dem kontemplativen Teresianischen Reformorden.

Unsere neue Lebensform hier ist wie eine Antwort auf die Frage nach einem Weg der Karmel der Zukunft, wie wir die Herausforderungen der Zeichen der Zeit in Kirche und Welt und auf die religiösen und menschlichen Sehnsüchte der Menschen von heute reagieren sollen.

Unsere Gebetszeiten - Chorgebet und Inneres Beten sind offen für alle. Außerdem bieten wir den Suchenden die Möglichkeit für einen kurzen Aufenthalt in der Stille und Besinnung in dem Gästehaus und Gästewohnungen.

Montag, 23. März 2015

Neues im Karmel:



1)
Anlass für das Jubiläumjahr des Karmel  in diesem Jahr ist der 500. Geburtstag von Teresa von Avila am 28. 03.2015. Das ist zwar schon längst her, aber Teresas Gestalt und ihre Schriften üben immer noch Faszination  auf viele Suchenden aus. Sie ist nicht nur die bekannteste Mystikerin in der Kirchengeschichte , die oft von Ekstasen und Visionen Gottes beschenkt war, sondern gerade ihre andere Seite zieht  die Menschen an, wie der Heilige Vater  Johannes Paul I sie beim Spitznamen  nannte „Teresa des praktischen Lebens .Sie begegnet denselben Schwierigkeiten wie wir und meistert sie geschickt. Sie kann lächeln, lachen und zum Lachen bringen. Sie bewegt sich gewandt in der Welt und findet sich in den verschiedensten Lebenslagen zurecht. Dies gelingt ihr dank ihrer reichen natürlichen Gaben, vor allem aber durch ihre beständige Einheit mit Gott „
 Um uns Teresa von Avila  näher zu bringen bietet  unser Orden mit Vorträgen, Ausstellungen, Exertitienkursen in den verschiedenen Städten in Deutschland an. Siehe: http://www.karmelocd.de/aktuelles/500-jahre-teresa-von-avila/veranstaltungen-teresa-jubilaeumsjahr.html



2)
Eine neue und frohe Nachricht: Das Erzbistum Hamburg hat wieder einen neuen Erzbischof. Wir waren fast alle im Mariendom dabei, als  der Erzbischof  Stefan Heße bei seinem Treueversprechen „ Ich bin bereit“ sagte.
Sein Wahlspruch will ihm den Mut geben, die schwierige neue Aufgabe voll Hoffnung anzugehen, denn bei Gott ist alles möglich  Mt, 19,26
Er betonte immer wieder: sein Akzent in der Verkündigung liegt darin, in allem GOTT ins Gespräch zu bringen. Damit ihm dies in unserer heutigen säkularisierten Gesellschaft gelingt, wünschen wir ihm Gottes reichen Segen. Er wird stets in unserem Gebet sein.

GOTTESDIENSTORDNUNG IN DER KARWOCHE UND AN OSTERN IN DER KARMELZELLE

Niemand hat eine größere Liebe,
als wer sein Leben hingibt für seine Freunde (Joh 15:13)
Palmsonntag, 29. März 2015
10.00 Uhr Heilige Messe

Jesus, der wusste, dass ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehrte, stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch.
Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war. (Joh 13, 1-3)
Gründonnerstag:, 2.April .2015
19.00 Uhr Heilige Messe von dem letzten Abendmahl mit Fußwaschung, Übertragung des hl. Altarsakramentes und Anbetung während der Nacht im Saal.

Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! Dann sagte er zu dem Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der Jünger zu sich. Danach, als Jesus wusste, dass nun alles vollbracht war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: Mich dürstet. Ein Gefäß mit Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm mit Essig auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund. Als Jesus von dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf. (Joh 19, 26-30)
Karfreitag, 3. April 2015
8.00 Uhr  Trauermette  
15.00 Uhr  Feier vom Leiden und Sterben Christi. Bitte bringen Sie Blumen zur Verehrung des Kreuzes mit.

Josef aus Arimathäa war ein Jünger Jesu, aber aus Furcht vor den Juden nur heimlich. Er bat Pilatus, den Leichnam Jesu abnehmen zu dürfen, und Pilatus erlaubte es. Also kam er und nahm den Leichnam ab. Es kam auch Nikodemus, der früher einmal Jesus bei Nacht aufgesucht hatte. Er brachte eine Mischung aus Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund.Sie nahmen den Leichnam Jesu und umwickelten ihn mit Leinenbinden, zusammen mit den wohlriechenden Salben, wie es beim jüdischen Begräbnis Sitte ist.
An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war ein Garten, und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch niemand bestattet worden war. Wegen des Rüsttages der Juden und weil das Grab in der Nähe lag, setzten sie Jesus dort bei. (Joh 19, 38-42)
Karsamstag, 4. April.2015
8.00 Uhr : Trauermette
17.00 Uhr: 1. Ostervesper

Exsultet - Osterlob der Lichtfeier
Frohlocket, ihr Chöre der Engel,  frohlocket, ihr himmlischen Scharen,  lasset die Posaune erschallen,
Preiset den Sieger, den erhabenen König!   Lobsinge, du Erde, überstrahlt vom Glanz aus der Höhe!
Licht des großen Königs umleuchtet dich. Siehe, geschwunden ist allerorten das Dunkel.
Auch du freue dich, Mutter Kirche,  umkleidet von Licht und herrlichem Glanze!  Töne wider, heilige Halle, Töne von des Volkes mächtigem Jubel.
Ostersonntag , 5. April. 2015
5.30 Uhr: Feier der Osternacht anschl. Osterfrühstück im Saal. Sie können gern etwas mitbringen: Brot, Ostereier, Kuchen usw...
17.00 Uhr : gesungene Ostervesper , anschliessend Inneres Gebet

Die Auferstehung Jesu und ihre Zeugen
Paulus hat gesagt: „Wenn Christus nicht auferstanden wäre, dann wäre mein Glaube nichts.“ Man sagt immer wieder, die Auferstehung sei historisch nicht nachzuweisen. Wieso? Sie ist historisch genauso nachzuweisen, wie zu allen Zeiten Tatsachen nachgewiesen wurden, nämlich durch Zeugen. Nicht einer, sondern sehr viele Jünger haben den auferstandenen Herrn gesehen. Sie waren keine Schwärmer, keine Ekstatiker, sondern nüchterne, enttäuschte, skeptische Menschen. Sie haben über das, was sie gesehen haben, nicht nur in ihren Worten, sondern auch durch ihr Leben Zeugnis gegeben. Sie haben Verfolgung und Marter auf sich genommen, sie sind dafür in den Tod gegangen. Für eine bloße Vision?
Kardinal Franz König,
Ostermontag, 6. April.2015
10.00 Uhr : Eucharistiefeier