HERRZLICH WILLKOMMEN

Wir sind eine kleine katholische Ordensgemeinschaft, die auf der Halbinsel südlich Hamburgs an diesem Ort der Stille und der Einkehr sich niedergelassen hat, zugehörig dem kontemplativen Teresianischen Reformorden.

Unsere neue Lebensform hier ist wie eine Antwort auf die Frage nach einem Weg der Karmel der Zukunft, wie wir die Herausforderungen der Zeichen der Zeit in Kirche und Welt und auf die religiösen und menschlichen Sehnsüchte der Menschen von heute reagieren sollen.

Unsere Gebetszeiten - Chorgebet und Inneres Beten sind offen für alle. Außerdem bieten wir den Suchenden die Möglichkeit für einen kurzen Aufenthalt in der Stille und Besinnung in dem Gästehaus und Gästewohnungen.

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Aktuelles





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Oktober- Monat der Weltmission

das Beten kann Vieles verändern, wenn nicht gleich die Situation, so doch die Haltung des Betenden könnte sich dadurch verändern. Das erleben wir und erfuhren die viele Generationen vor uns die Macht des Gebetes. In einer pluralistischen Gesellschaft , in der der Mensch mit dem geschenkten Wissen und Können immer neue Technologie produziert,, ist ihm aber nicht immer alles möglich. Er steht oft vor der Ratlosigkeit und in manchen Augenblicken des Lebens fällt er auch auf die Knie.

In diesem Oktobermonat, der auch als Rosenkranzmonat in der katholischen Kirche genannt wird, wollen wir an den Wert und die Schönheit des Rosenkranzgebets erinnern. Die Jungfrau Maria bat während all ihrer sechs Erscheinungen in Fatima darum, jeden Tag den Rosenkranz zu beten: Betet täglich den Rosenkranz".
Sr. Lucia , eine von den 3 Kindern, die MARIA bei den Erscheinungen in Fatima sehen durfte, sagte: "In diesen letzten Zeiten, in denen wir leben, hat die allerseligste Jungfrau dem Rosenkranz eine neue Wirkkraft verliehen. Es gibt deshalb kein einziges, noch so schwerwiegendes Problem, [...] das nicht durch das Rosenkranzgebet gelöst werden könnte. Mit dem Rosenkranz werden wir uns retten, heiligen, unseren Herrn trösten und das Heil vieler Seelen erlangen."

Wir wollen beten und erhoffen mit Ihnen, dass durch das Rosenkranzgebet Friede und Freude wieder da sind, wo der Hass, Neid und Missgunst Spaltungen, bewirken, denn bei GOTT ist alles möglich.

 

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GEISTLICHE GEDANKEN :

beten heißt…


Beten, das ist warten, einfach da sein, offen sein, empfänglich sein – das sind Haltungen, die in unserer leistungsorientierten Welt keinen Stellenwert mehr haben.

Beten, das heißt arm sein vor Gott, heißt Zeit haben, Kraft, Herz und Gemüt auf ihn richten gegen die Nützlichkeitsorientierung „Zeit ist Geld“: was kommt für mich dabei heraus.“

Beten verlangt ruhige Aufmerksamkeit, Verweilen, nach Innen hören, nach Innen schauen – gegen die bloße Außenorientierung.

Beten, das heißt sich dem Geheimnis Gottes öffnen, sich diesem auszusetzen, sich glaubend darauf einlassen – gegen die heutige Herrschaft des Wissens und des Machens.

Beten, das heißt hoffen und vertrauen, dass ich Zukunft habe von Gott her – gegen den Hang nach Sicherheit und Garantie.

Beten, das heißt danken, danken, dass ich bin, danken, dass ich meine Existenz einem anderen verdanke – gegen die Lebenseinstellung eigener Mächtigkeit.

Beten, das heißt klagen und anklagen, zweifeln und hadern, trauern und weinen dürfen – gegen den Trend der Anpassung.

Beten fordert „klein“ zu sein, ein Kind zu sein.

Beten schließt den Lobpreis ein, und sich freuen.

Beten ist der Zugang zur Dimension Gottes, in der ich mich erst wirklich selber finden kann.


Theresia Hauser in: Beten im Alltag, Action 365.



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Fürbitte




Unser Gott,
rufe uns weiter
an den Tisch der Brüder und Schwestern
zu Christi Mahl.
Heile so die Gemeinschaft,
die gestört ist
zwischen den Menschen unserer Tage,
daß sie sich finden
am Tisch ihres Bruders —
Habende und Arme,
Gesunde und Kranke,
Fröhliche und Bedrückte,
Wissende und Zweifler,
Fromme und die voller Fragen.
Vater,
wir bitten dich,
suche die,
die nichts sind,
unter den Vielen heraus
und lade sie ein
zu dir.
Wecke dadurch die Müden,
daß sie sich wieder freuen.
Gib den Verbitterten
einen getrösteten Blick
auf die Tage, die kommen.
Umfange die Sterbenden
mit deiner Nähe.
Baue deine Kirche aus uns allen
und durchdringe
unser verkümmerndes Leben
mit dem Ruf
zu dir,
zum Leben,
zur Ewigkeit.

Aus: Michael Meyer, Nachdenkliche Gebete im Gottesdienst. 



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Samstag, 25. November 2017

Freitag, 4. Dezember 2015