HERRZLICH WILLKOMMEN

Wir sind eine kleine katholische Ordensgemeinschaft, die auf der Halbinsel südlich Hamburgs an diesem Ort der Stille und der Einkehr sich niedergelassen hat, zugehörig dem kontemplativen Teresianischen Reformorden.

Unsere neue Lebensform hier ist wie eine Antwort auf die Frage nach einem Weg der Karmel der Zukunft, wie wir die Herausforderungen der Zeichen der Zeit in Kirche und Welt und auf die religiösen und menschlichen Sehnsüchte der Menschen von heute reagieren sollen.

Unsere Gebetszeiten - Chorgebet und Inneres Beten sind offen für alle. Außerdem bieten wir den Suchenden die Möglichkeit für einen kurzen Aufenthalt in der Stille und Besinnung in dem Gästehaus und Gästewohnungen.

Sonntag, 7. Juli 2019

Aktuelles



 
Am 16. Juli feiern wir im  Karmel das Fest " UNSERE LIEBEN FRAU VOM BERGE KARMEL" oder oft bekannt als Skapulierfest.  Wir laden Sie ein , mit uns die Novene ab dem 7. Juli zu der Ehre der Gottesmutter zu beten.  https://mailchi.mp/karmel/online-exerzitien-1156321?e=7529639bc4
 

Dein Lächeln, Mutter!
  Martin Gutl. 

Ich sehe dich vor mir.
Dein Gesicht, dein Lächeln.
Wann immer ich heimkam,
ein Lächeln.
Wann immer ich fortging,
ein Lächeln.
Es war nicht das gleiche Lächeln
beim Begrüßen,
und nicht das gleiche
beim Abschied.
Aber es war immer ein Lächeln.

 

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Die Ferienzeit hat begonnen. Uns allen wird diese heilsame Zeit geschenkt. Es tut uns gut, den Alltag ohne den innerre Pficht nachzugehen. Wir wünschen Ihnen allen   darum Gottes Segen und  Schutz  für diese kostbate Zeit

Das braucht seine Zeit
bis die Tage den anderen Rhythmus lernen
und langsam im Takt der Muße schwingen
das braucht seine Zeit
bis die Alltagssorgen zur Ruhe finden
die Seele sich weitet und frei wird
vom Staub des Jahres
Hilf mir in diese andere Zeit Gott
lehre mich die Freude und den frischen Blick
auf das Schöne
den Wind will ich spüren und die Luft will ich schmecken
Dein Lachen will ich hören Deinen Klang
und in alledem
Deine Stille


 Carola Moosbach


 
GEISTLICHE GEDANKEN :

Gottesbeweise


 Martin Gutl, Alles ist Botschaft

Beweise mir, dass es Gott gibt.
Du hast Chancen, mich zu überzeugen.
Nicht durch Wortschwall, durch Pathos,
nicht durch glänzende Organisation,
nicht durch jahrhundertealte Bauwerke,
nicht durch Orgelmusik, durch Kirchenchöre,
nicht durch scharfsinnige Glaubensgespräche,
nicht durch soziale Leistungen.
Nur deine Wahrhaftigkeit und Liebe
können mir beweisen,
dass es Gott gibt.

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GLAUSWÜRDIGKEIT 
von  Heiner Geissler
Anfang des Jahres 2003 erschien im «Stern» eine Geschichte über Jesus. Darin wurde auch gesagt, Jesus sei nichts Besonderes gewe­sen. So wie er habe es viele gegeben, die behaupteten, sie seien der Messias, und die zur Umkehr aufriefen. Aber die Frage muss ja er­laubt sein: Warum wird nur über ihn in den Geschichtsbüchern berichtet? Und warum hat sich seine Botschaft innerhalb von we­nigen Jahrzehnten im ganzen Römischen Reich verbreitet?

Jesus hat die Menschen nicht nur mit seiner begeisternden Bot­schaft, sondern als Mensch überzeugt. Er war als Person identisch mit dem, was er sagte. Und er handelte so, wie er redete. Bei ihm gab es eine Einheit von Handeln, Reden und Leben.

Er war deshalb verhasst bei denen, die genau das nicht wollten, sondern im Gegenteil die Leute verdummten, indem sie den Men­schen alles Mögliche empfahlen, aber für sich etwas ganz anderes in Anspruch nahmen. Er wäre auch heute die lebendige Alterna­tive z. B. zum Leben vieler Politiker und Medienzaren, die keine Identität von Reden und Handeln kennen.
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Natürlich wird jemand, der in die Politik geht oder ein Amt aus­übt, nicht automatisch dadurch zum kHeiligen. Das ann er auch gar nicht. Aber er muss Folgendes überlegen: Es gibt nicht nur die Loyalität von unten nach oben, die notwendig ist, weil sonst kei­ner ein Amt ausüben kann. Es gibt auch eine Loyalität von oben. Man kann in der Politik so wenig wie im normalen Leben Fehler vermeiden. Aber etwas darf man nicht tun: nämlich nach der Wahl das Gegenteil von dem zu machen, was man vor der Wahl gesagt hat. Doch genau dieses Verfahren ist inzwischen zur Regel gewor­den.Jesus sei nichts Besonderes gewe­sen. So wie er habe es viele gegeben, die behaupteten, sie seien der Messias, und die zur Umkehr aufriefen. Aber die Frage muss ja er­laubt sein: Warum wird nur über ihn in den Geschichtsbüchern berichtet? Und warum hat sich seine Botschaft innerhalb von we­nigen Jahrzehnten im ganzen Römischen Reich verbreitet?


 Jesus hat die Menschen nicht nur mit seiner begeisternden Bot­schaft, sondern als Mensch überzeugt. Er war als Person identisch mit dem, was er sagte. Und er handelte so, wie er redete. Bei ihm gab es eine Einheit von Handeln, Reden und Leben.
Er war deshalb verhasst bei denen, die genau das nicht wollten, sondern im Gegenteil die Leute verdummten, indem sie den Men­schen alles Mögliche empfahlen, aber für sich etwas ganz anderes in Anspruch nahmen. Er wäre auch heute die lebendige Alterna­tive z. B. zum Leben vieler Politiker und Medienzaren, die keine Identität von Reden und Handeln kennen.
Die Menschen seiner Zeit haben diesem Jesus geglaubt, weil er einer von ihnen war. Um ihn herum und mit ihm lebten Hand­werker, Fischer, Soldaten, Zöllner, Dirnen, einfache Leute aus den unteren Schichten. Sie alle spielen im Evangelium eine beherr­schende Rolle. Dazu kamen die Armen, die Kranken, um die er sich gekümmert hat. Reiche Leute kommen im Evangelium nicht so gut weg. Deswegen konnten sich so viele Menschen mit Jesus identifizieren. Alle, die wegen ihres Geschlechts unterdrückt werden, wegen ihrer Rasse, ihrer Zugehörigkeit zu einem Volk diskriminiert, gefoltert und getötet werden, in Armut oder in Sklaverei leben oder ohne Arbeit sind, tun sich mit Jesus leicht. Sie merken, dass er einer von ihnen ist und leben musste wie sie auch.



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Samstag, 25. November 2017

Freitag, 4. Dezember 2015