HERRZLICH WILLKOMMEN

Wir sind eine kleine katholische Ordensgemeinschaft, die auf der Halbinsel südlich Hamburgs an diesem Ort der Stille und der Einkehr sich niedergelassen hat, zugehörig dem kontemplativen Teresianischen Reformorden.

Unsere neue Lebensform hier ist wie eine Antwort auf die Frage nach einem Weg der Karmel der Zukunft, wie wir die Herausforderungen der Zeichen der Zeit in Kirche und Welt und auf die religiösen und menschlichen Sehnsüchte der Menschen von heute reagieren sollen.

Unsere Gebetszeiten - Chorgebet und Inneres Beten sind offen für alle. Außerdem bieten wir den Suchenden die Möglichkeit für einen kurzen Aufenthalt in der Stille und Besinnung in dem Gästehaus und Gästewohnungen.

Freitag, 17. April 2015

Teresa von Avila




Rückblick:


Ostern ist für viele fast schon vorbei. Eigentlich feiert  die Kirche  die Osterzeit  7 Wochen lang, fast 2 Wochen länger als die Fastenzeit. Es schließt erst mit der Sendung des Heiligen Geistes  am Pfingsten.
Hier sind ein paar Bilder von unserer Osternachts-Feier am frühen Ostersonntag, den 5. April . An dem Osterfeuer wird die Osterkerze angezündet als Symbol, dass Christus der Herr als Licht der Welt, alle Nächte der Welt erhellen vermag. Im Osterfeuer wird damit alle unsere und Schuld der Welt verbrannt.
Generalvikar Thim betonte bei der Predigt, bei GOTT ist alles möglich, sogar das Wegwälzen der vielen Steinen in unserem Leben - das sind die vielen Schicksale, Sorgen, seelischen Belastungen - die schwer abzuwenden sind, wie auch der große Stein, der den Zugang zu  dem Grab JESU versperrte und der auf unerklärliche Weise weggerollt wurde. Aufgrund dieser Osterbotschaft , die in die Hoffnungslosigkeit der Jünger hineingesprochen wird, hat GOTT ein einmaliges Wunder getan. Es ist der Beginn aller neuen Wunder. So sollten wir trotz allem an den GOTT der Liebe glauben, weil ER alles vermag.
Ein paar Bilder von der Osternacht  am 05.04 in unserer Klosterkirche von dem Osterfeuer , Tauferneuerung in der Kirche, Messfeier , anschließend das Osterfrühstück im Saal mit den Osterlämmer, die von den Schwestern selber gebacken wurden.


2) Die Feier des 500. Geburtstags der heiligen Teresa von Avila wurde gebührend in  München gefeiert.  zum ersten Mal in der Geschichte des Karmel war es ein richtiges Familienfest zwischen Ordensschwestern ,- Brüdern aus den beiden Orden ( der Beschuhten und Unbeschuhten Orden) , Mitgliedern von der Teresianischen Karmelgemeinschaft und sehr vielen Freunden der Heiligen. Dadurch sehen wir, wie aktuell die Spiritualität von der Hl Mutter immer noch ist für die Kirche und die Welt. Die Botschaft in der Freundschaft mit Gott zu leben, mit dem GOTT , der uns so annimmt, wie wir mit Ecken und Kanten sind.
Dem Pontifikalamt in der Klosterkirche St. Theresia in München am Samstag , den 28.03.2015 ging vorherein Symposium in der kath. Akademie München über die Heilige voraus. Das Thema umfasste auch das Historische, dass die Hl. Teresa tatsächlich jüdischen Wurzeln hatte und wie sie als Frau sich in den Männergesellschaft durchsetzen konnte. Im Hinblick auf das Jubiläumsjahr von Martin Luther hat Professor Delgado uns die Ähnlichkeiten von den beiden Gottesfreunden gezeigt. Für Pater Körner ist  der letzte Satz in dem uns allen bekannten Gebet „Gott allein genügt “undeutlich. Für ihn konnte  die Übersetzung des Satzes für viele Menschen  zu Missverständnissen führen, als ob der Nächste übersehbar sein kann. Er würde so übersetzen:
 Dass nur Gott  zuerst dem Menschen entspricht, dann  erst gibt diese Erfahrung  dem Leben einen besseren  und tieferen Sinn für alle andere Freundschaften.
Möge die Heilige Mutter vielen suchenden Menschen unserer Zeit den Weg durch ihre Bücher und Leben des Ordens zeigen, wie der Mensch mit Gott im Gespräch sein kann.