HERRZLICH WILLKOMMEN

Wir sind eine kleine katholische Ordensgemeinschaft, die auf der Halbinsel südlich Hamburgs an diesem Ort der Stille und der Einkehr sich niedergelassen hat, zugehörig dem kontemplativen Teresianischen Reformorden.

Unsere neue Lebensform hier ist wie eine Antwort auf die Frage nach einem Weg der Karmel der Zukunft, wie wir die Herausforderungen der Zeichen der Zeit in Kirche und Welt und auf die religiösen und menschlichen Sehnsüchte der Menschen von heute reagieren sollen.

Unsere Gebetszeiten - Chorgebet und Inneres Beten sind offen für alle. Außerdem bieten wir den Suchenden die Möglichkeit für einen kurzen Aufenthalt in der Stille und Besinnung in dem Gästehaus und Gästewohnungen.

Donnerstag, 21. Juni 2018

Aktuelles


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Diözesanwallfahrt zu den Lübecker Märtyrern
23. Juni 2018 – 12:00 - 18:30
Anlässlich des 75. Gedenkjahrs der Hinrichtung der Lübecker Märtyrer lädt der Erzbischof Dr. Stefan Heße unter dem Motto „Ihr werdet meine Zeugen sein“ zur gemeinsamen Wallfahrt nach Lübeck ein.

Programm:

Aufbruch mit Reisesegen zur Pilgerfahrt nach Lübeck

Ankommen in Lübeck – Angebot von den drei Pilgerwegen in der Hansestadt

12.00 Uhr – Willkommen in Lübeck an 100 gedeckten Tischen auf der Parade

13.00 Uhr – Auf den Spuren der Märtyrer – Erkundungen und geistliches Programm in der Altstadt

17.00 Uhr – Pontifikalamt auf der Freilichtbühne Lübeck

18.30 Uhr – Rückreise

( Aus dem Erzbistum Hamburg )




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Liebe Freundinnen und Freunde der Fritz-Schumacher-Kapelle auf dem Alten Friedhof Finkenwerder am Norderkirchenweg ( HVV-Bus 251).


Wir haben das Glück  die Wanderausstellung "Die Kinder vom Bullenhuser Damm" in unserer Kapelle zeigen zu dürfen. Die Ausstellung ist die letzten Jahre durch die Bundesrepublik und Westeuropa "getourt" Und nun endlich für einen Monat bei uns:
 

______________________________(Aus Geschichtswerkstätten- Hamburger)______



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Kirche heute: Wie soll es gehen, damit das Wort Gottes weiterhin verkündet und gefeiert wird in einer Welt, wo die Zahl der Gläubigen und auch der Priester  leider immer abnimmt?
Aus dieser ersthaften Überlegung wurde in allen Bistümern Deutschlands in den letzten 10 Jahren  die Idee entstanden, mehrere Pfarreien, einer Region, zu einer Großpfarrei zu gestalten. Vorausgegangen sind jahrelange Sitzungen, Diskussionen, und geistliche Prozesse in der Hoffnung auf Gottes Führung bei der Erneuerung der Kirche.

So lief  auch die Entwicklung des  Pastoralen Raumes Hamburg West Am letzten Sonntag ,dem 3.Juni.2018  konnten die Katholiken der  5 Gemeinden Maria Grün, St. Bruder Konrad, St. Marien, St. Paulus-Augustinus und St Petrus  im Rahmen eines Festgottesdienst mit dem  Erzbischof Dr. Stefan Hesse die Errichtung der Groß Pfarrei St Maria feiern.

 Was heißt das  nun konkret in Zukunft? Pfarrer Dr. Thomas Benner fasste so zusammen „Ab heute  arbeiten alle Orte kirchlichen Lebens auf dem Pfarreigebiet mit den o.g. fünf Gemeinden  gleichzeitig im Sinne eines Netzwerkes eng zusammen“
Wir bitten Sie mit uns zu beten, dass diese neue Wege und Formen eines  Pastoralen Raumes dem eigentlichen Ziel „ gemeinsam Kirche Sein „ dienen.


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Ähnliches Foto
Beim Herrn sein

Anselm Grün 


„Weil wir aber zuversichtlich sind, ziehen wir es vor, aus dem Leib auszuwandern und daheim beim Herrn zu sein.“ (2 Kor 5,8).
 Beim Herrn sein heißt für Paulus: daheim zu sein, Heimat zu haben in Christus, für immer bei ihm geborgen zu sein. 
Im Griechischen stehen hier zwei Worte für Auswandern und Daheimsein, die den gleichen Stamm haben: „ekdemesai“ und „endemesai“. 
Das heißt: aus dem Land, aus dem, was mir bisher Heimat ist, auszuziehen, und einzuziehen in das neue Land in das der Verheißung, das uns Christus bei Gott bereitet hat, um dort daheim zu sein.

 Das ist die tiefste Sehnsucht des Paulus: für immer mit Christus zu sein, bei ihm daheim zu sein, in ihm Heimat haben, ihn anzuschauen und mit ihm eins zu werden. Beim Herrn sein bedeutet, dass das ewige Leben vor allem in einer intimen Beziehung zu Jesus Christus besteht.
 Die Erfahrungen, die wir hier auf Erden mit Christus gemacht haben – im Gebet, in der Meditation, in den Sakramenten -, werden im Himmel erfüllt. In den Sakramenten berührt uns Jesus. In der Eucharistie wird er eins mit uns. 
Aber trotz der Sakramente erfahren wir immer auch Entfremdung und Fernsein von Christus. Wir können die Nähe nicht durchhalten. Im ewigen Leben, so wie Paulus sich es vorstellt, sind wir für immer beim Herrn und mit ihm. Wir dürfen uns an der Gemeinschaft mit ihm erfreuen.Die Theologie hat diese Worte des Paulus aufgegriffen, wenn sie Christus selbst als den Himmel bezeichnet. Wenn wir in Christus und mit ihm sind, dann sind wir im Himmel, dann ist unsere Sehnsucht nach Angenommen werden, nach Geliebt werden, nach Eins werden, nach Verwandelt werden für immer erfüllt.





Wer den Glauben zu den Menschen bringen will, der muss

I. Ganz bei der Sache sein
Hierzu folgende Anregung: Ein vielbeschäftigter Mönch, der dennoch immer gelassen
und gesammelt wirkte, wurde einmal gefragt, wie er es fertigbringe, trotz starker äußerer Beanspruchung innerlich ruhig und gelassen zu bleiben. Dieser antwortete
darauf: „Wenn ich stehe, dann stehe ich; wenn ich gehe, dann gehe ich; wenn ich spreche, dann spreche ich…“
Da fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten: „Das tun wir doch auch; aber was machst du noch darüber hinaus?“ Dieser sagte wiederum: „Wenn ich stehe, dann
stehe ich; wenn ich gehe, dann gehe ich; wenn ich
sitze, dann sitze ich; wenn ich spreche, dann spreche ich…“

Wiederum sagten die Leute: „Das tun wir doch auch!“ Er sagte zu ihnen: „Nein. Wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon; wenn ihr steht, dann lauft ihr schon; wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel …“

Das Gespräch fordert Konzentration auf das, was hier und jetzt ansteht. Es verträgt nicht die Doppelgleisigkeit der Gedanken, so dass man etwas sagt und insgeheim schon an etwas anderes denkt. Wer da mit den Gedanken immer schon weit im Voraus ist, ganz woanders, der ist gespalten und zerstreut und zu einem guten Gespräch nicht fähig.

II. Mit den Augen des Herzens sehen

Das Sehen ist mehr als ein einfaches Abbild der Wirklichkeit. Unser Blickfeld ist von unserer seelischen Verfassung mit bestimmt. Es kann eng und verstellt sein durch die eigne dunkle Brille. Da sieht jemand in einer blühenden Wiese nur noch das Futter für seine Tiere. Im Mitmenschen sieht man nur noch den Konkurrenten, die einem die Aufstiegsmöglichkeit oder das Geschäft streitig macht, oder der einem gerade den Parkplatz wegnimmt.
– Bei einer positiven seelischen Verfassung sehen wir weit mehr durch die helle Brille. Wir entdecken
in unserer Welt viel Gutes und Schönes.

IV. Einfach und verständlich sprechen


Die einfache, allgemein verständliche Spracheführt zum Leben aus der Kraft der Begegnung.
Sie gibt dem Menschen innerlich Richtung und Halt. Und das Ich entfaltet sich in
der Begegnung mit dem Du. Was wir in Worten kaum sagen können, das wird durch die einfache Sprache am besten begleitet. Folgendes Beispiel möge das zeigen: Es fand eine internationale Tagung statt, auf der man sich beriet, wie das Evangelium am besten verbreitet werden könnte. Die jungen
Menschen sprachen von Propaganda, von schriftlichen Veröffentlichungen und von modernen Kommunikationsmitteln. Da meldete sich ein junges Mädchen aus Afrika zu Wort und sagte: „Wir schicken keine Schriften in die Dörfer, die wir für das Evangelium gewinnen möchten. Wir schicken eine gläubige Familie dorthin, damit die Dorfbewohner sehen, was christliches Leben ist.
Wenn sie so das lebendige Beispiel erleben, sind sie bald davon angetan.“


Hans-Jürgen Vogelpohl




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