HERRZLICH WILLKOMMEN

Wir sind eine kleine katholische Ordensgemeinschaft, die auf der Halbinsel südlich Hamburgs an diesem Ort der Stille und der Einkehr sich niedergelassen hat, zugehörig dem kontemplativen Teresianischen Reformorden.

Unsere neue Lebensform hier ist wie eine Antwort auf die Frage nach einem Weg der Karmel der Zukunft, wie wir die Herausforderungen der Zeichen der Zeit in Kirche und Welt und auf die religiösen und menschlichen Sehnsüchte der Menschen von heute reagieren sollen.

Unsere Gebetszeiten - Chorgebet und Inneres Beten sind offen für alle. Außerdem bieten wir den Suchenden die Möglichkeit für einen kurzen Aufenthalt in der Stille und Besinnung in dem Gästehaus und Gästewohnungen.

Dienstag, 22. Januar 2019

Aktuelles






DEN ANFANG WAGEN
Allein wo Gott ist, ist das Neue und der Anfang  sagte der evangelische Theologe Dietrich Bonhoffer . So wünschen wir Ihnen , liebe Freunde und Bekannte der Karmelzelle, viel Mut und Zuversicht , dem neuen Jahr 2019 entgegenzugehen, denn wo GOTT wohnt, ist immer das Neue und der Anfang.

 Möge die Anwesenheit Gottes auf all unseren Lebenspfaden im Neuen Jahr begleiten!






Die katholische Kirche stellt den ersten Tag eines jeden Jahres – unter die Perspektive des Friedens und damit auch das ganze neue Jahr .Die Botschaft  des Papstes Franziskus zur Feier des 52. Weltfriedenstages am 1. Januar 2019 lautet:

„Gute Politik steht im Dienste des Friedens“

  Politik kann Nächstenliebe werden.

https://dbk.de/themen/welttag-des-friedens-2019/ 






Khách Tây chi tiền triệu để chạy marathon giữa mùa hoa Mộc Châu
GEISTLICHE GEDANKEN :

Loslassen

Loslassen, das ist leicht gesagt; unsere Wünsche sind gegenläufig zu diesem Wort. Wir möchten vieles festhalten; die glückliche stunden, die unvergesslichen Begegnungen, die Früchte unsere Arbeit, den Freundeskreis, die Urlaubsreise. Und doch wissen wir: wir könne nichts festhalten. An jedem Abend müssen wir den Tag loslassen, jeden Morgen die ruhe der Nacht, bei jedem Gang zur Arbeit das vertraute zuhause, bei jeder Enttäuschung eine Hoffnung, bei jedem Schmerz das unbeschwerte Leben.

Ein Kind muss den vertrauten Leib der Mutter verlassen, um zur Welt zu kommen und auf dieser Erde zu leben. Ein junger Mensch muss die Schule oder die Universität verlassen .wenn er im Leben bestehen will. In der Bibel steht: „Der Mann muss Vater und Mutter verlassen, um sich an seine Frau zu binden.“

Manchem fällte es schwer, sich  von seinem Beruf zu trennen und in den Ruhestand zu gehen. Jeder weißt aus persönlichen Erfahrungen, wie schwer es sein kann loszulassen, sich zu trennen. Meistens ist die Trennung mit Schmerzen, mit Tränen, mit Trauer verbunden.

Loslassen heißt nicht: alles laufen lassen, alles gut finden, frustriert sein. Loslassen heißt vielmehr; sich in den  Grund Rhythmus des Lebens einüben.
Wie ich frische Luft nur empfangen kann, wenn ich die verbrauchte Luft loslasse, so kann ich auch das neue nur bekommen, wenn ich nicht krampfhaft am Alten festhalte.

Loslassen heißt: nach der Anspannung sich entspannen, nach der Aufregung zur Ruhe, zur Stille kommen. Das Loslassen wird dann zu einer befreienden Erfahrung.


Edgar Fritsch




Manchmal geschieht es
 Petra Focke


Manchmal geschieht es

dass Menschen gut zu anderen sind
und für andere sorgen. -
Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es,

dass Menschen Worte sprechen,
die andere trösten und Mut machen. -
Darin zeigt sich etwas von Gott.

Manchmal geschieht es,

dass Menschen sich zum 
gemeinsamen Gebet versammeln. -
Darin zeigt sich etwas von Gott.


Samstag, 25. November 2017

Freitag, 4. Dezember 2015

Montag, 7. September 2015

Besuch des Erzbischofs Stefan Heße in der Karmelzelle










15. August: Besuch von Erzbischof Stephan Heße bei uns.

Unser Erzbischof Stephan hat uns besucht – zum Kennenlernen. Bei seiner Ansprache während der Heiligen Messe am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel konnten wir unseren Erzbischof „von innen“ kennenlernen. Er sprach von Maria als einem Menschen in Harmonie, in Einklang mit sich, mit Gott und den Menschen, selbst ein ganzer Mensch, in der von Gott ursprünglichen Geschaffenheit des ganzen Menschen. Marianisch ist ein geistlicher Mensch, wenn er der Ganzheit näher kommt, indem er die Wirklichkeit aus der Gnade lebt.
Beim Abschied nach einem kargen Mittagessen meinte der Erzbischof, dass er nun auch uns kennengelernt habe. Es wäre schön, wenn auch als marianisch.



Dienstag, 9. Juni 2015

Besuch bei den Missionarinnen der Nächstenliebe


Die Schwestern der Missionarinnen der Nächstenliebe feierten am 1. Juni dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Die Schwestern der Mutter Teresa von Kalkutta hatten uns schon des Öfteren in ihrer kargen Freizeit in der Karmelzelle besucht und mit uns gemeinsam gebetet. So war es dieses Jahr Anlass genug, diese Schwestern einmal zu besuchen. Freudig wurden wir begrüßt und sehr warmherzig empfangen. Alles war sehr einfach und mit einfachsten Mitteln eingerichtet. Man konnte die Armut der Schwestern wahrnehmen. Wir bekamen eine Führung durch das gesamte Haus und sahen die Unterkünfte für Obdachlose und die Unterkünfte für das Winternotprogramm, dass hier in Hamburg  von sehr vielen genutzt wird. Auch bekamen wir die kleine Wohnung und die Kapelle zu sehen, die sehr behaglich wirkte. Nach dem Rundgang trafen wir uns dann bei Kaffee und Kuchen zu einem gemeinsamen Austausch über  Fragen zum Ordensleben und die aktuelle Situation der Missionarinnen der Nächstenliebe. Es ist sehr erstaunlich, was diese 4-5 Schwestern dort leisten an Arbeit, sodass meist nur eine kleine Zeit bleibt am Tag für das eigene Nachdenken oder Nachsinnen. Es wurde eine schöne und fruchtbare Begegnung. Aus dem Gedanken heraus, dass es viele Menschen gibt, die sich besonders nach der Liebe Gottes sehnen, betreuen diese Missionarinnen genau die Menschen, die diese Liebe besonders nötig haben. Auf diese Weise sind die Missionarinnen wirklich ein Segen für unser Erzbistum und wir wünschen ihnen weiterhin Gottes Segen für ihre Arbeit.

  
 Beim Kaffeetrinken und vor dem Haus der Schwestern


Die Kapelle der Missionarin der Nächstenliebe, Mutter Teresa mit ihrer Reliquien