HERRZLICH WILLKOMMEN

Wir sind eine kleine katholische Ordensgemeinschaft, die auf der Halbinsel südlich Hamburgs an diesem Ort der Stille und der Einkehr sich niedergelassen hat, zugehörig dem kontemplativen Teresianischen Reformorden.

Unsere neue Lebensform hier ist wie eine Antwort auf die Frage nach einem Weg der Karmel der Zukunft, wie wir die Herausforderungen der Zeichen der Zeit in Kirche und Welt und auf die religiösen und menschlichen Sehnsüchte der Menschen von heute reagieren sollen.

Unsere Gebetszeiten - Chorgebet und Inneres Beten sind offen für alle. Außerdem bieten wir den Suchenden die Möglichkeit für einen kurzen Aufenthalt in der Stille und Besinnung in dem Gästehaus und Gästewohnungen.

Dienstag, 26. März 2019

Aktuelles



Wir sind aufgebrochen in die Fastenzeit. Wir wissen aus der Schrift, welches Fasten  Gott liebt:

* Die Fesseln des Unrechts lösen--------------welches Unrecht?
* die Stricke des Jochs entfernen ---            -welche Lasten?
* die Versklavten freilassen -------           --- -wer sind die Unterdrückten?
* an die Hungrigen Brot austeilen --            -wo begegnen mir hungrige Menschen jeglicher Art?
* Obdachlose ins Haus aufnehmen--------    wer bittet mich um Asyl?

Die Grundintention des Fastens: Es geht um Gott, der Leben ist und Leben bewirkt, um Gott, der aus allen  Anhänglichkeiten herausführt, , es geht um das Reich Gottes, in dem wir alle Brüder und Schwestern sind. So steht Fasten in einem nahen Verhältnis zur „Wüste“, in der wir aus äußerlich extrem reduzierten Möglichkeiten das Leben Gottes erfahren

                                      Der Weg (dorthin) entsteht im Gehen. (M .Buber)

Das Motiv des Weges hält dazu an, dass sich jeder Glaubende um eine eigene, eigenständige und unmittelbare Beziehung zu Gott bemüht. So wird die Geschichte meines Glaubens die Geschichte eines einmaligen  Weges .Die Aufmerksamkeit auf dem Weg erzieht zum Leben in der Gegenwart, zu einer Offenheit für stets neue und wachsende Erfahrungen.

WANDLUNG heißt  das entscheidende Stichwort. Das Gehen des neuen Weges schenkt Freude an Gott und neue Kraft, dem Bösen zu widerstehen und macht frei, um die Gnade Gottes zu erfahren, die zu neuem Leben führt. -----Ostern entgegen.

                                      Alles ist Gnade (Heilige l Thérèse)


Bildergebnis für Mit Edith Stein durch die Fastenzeit


https://mailchi.mp/karmel/einladung-zu-adventexerzitien-online-1155873?e=7529639bc4




Papst Franziskus bei der Generalaudienz

Die Fastenbotschaft 2019 von Papst Franziskus
»Die Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes« (Röm 8,19)


Liebe Brüder und Schwestern,

jedes Jahr schenkt Gott durch die Mutter Kirche seinen »Gläubigen die Gnade, das Osterfest in der Freude des Heiligen Geistes zu erwarten«. Er ruft uns »zur Feier der Geheimnisse, die in uns die Gnade der Kindschaft erneuern«, und führt uns »mit geläutertem Herzen […] zur Fülle des Lebens durch unseren Herrn Jesus Christus« (Präfation für die Fastenzeit I). Auf diese Weise können wir von einem Osterfest zum nächsten der Vollendung der Erlösung entgegengehen, die wir bereits durch das Paschamysterium Christi empfangen haben: »Denn auf Hoffnung hin sind wir gerettet« (Röm 8,24). Dieses Heilsgeheimnis, das in uns schon im irdischen Leben am Werk ist, ist ein dynamischer Prozess, der auch die Geschichte und die gesamte Schöpfung umfasst. Der heilige Paulus sagt sogar: »Die Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes« (Röm 8,19). Vor diesem Hintergrund möchte ich ein paar Anstöße zum Nachdenken geben, die unseren Weg der Umkehr während der nächsten Fastenzeit begleiten sollen.

1. Die Erlösung der Schöpfung
Als Höhepunkt des Kirchenjahres ruft uns die Feier des Ostertriduums vom Leiden, vom Tod und von der Auferstehung Christi jedes Mal dazu auf, die Vorbereitung darauf in dem Bewusstsein zu leben, dass unsere Gleichgestaltung mit Christus (vgl. Röm 8,29) ein unermessliches Geschenk der Barmherzigkeit Gottes ist.

Wenn der Mensch als Kind Gottes, als erlöste Person lebt, die sich vom Heiligen Geist leiten lässt (vgl. Röm 8,14) und das Gesetz Gottes – angefangen bei dem Gesetz, das schon in sein Herz und in die Natur eingeschrieben ist – zu erkennen und in die Praxis umzusetzen weiß, dann wird er auch der Schöpfung Gutes tun und an ihrer Erlösung mitwirken. Darum ist es der sehnliche Wunsch der Schöpfung – so sagt Paulus –, dass Gottes Söhne und Töchter offenbar werden, das heißt, dass diejenigen, die bereits die Gnade des Paschamysteriums Jesu empfangen haben, dessen Früchte in ihrer Fülle leben. Sie sind nämlich dazu bestimmt, ihre vollkommene Reife in der Erlösung des menschlichen Leibes selbst zu erlangen. Wenn die Liebe Christi das Leben der Heiligen – Geist, Seele und Leib – verwandelt, dann lobpreisen sie Gott. In ihrem Gebet, in der Betrachtung und Kunst beziehen sie dabei auch die Geschöpfe mit ein, wie es der „Sonnengesang“ des Franz von Assisi (vgl. Enzyklika Laudato si’, 87) wunderbar zeigt. Doch in dieser Welt ist die durch die Erlösung geschaffene Harmonie noch immer und ständig von der negativen Kraft der Sünde und des Todes bedroht.

2. Die zerstörerische Kraft der Sünde
Wenn wir nicht als Söhne und Töchter Gottes leben, ist unser Verhalten unserem Nächsten und den anderen Geschöpfen – aber auch uns selbst – gegenüber oft zerstörerisch, da wir mehr oder weniger bewusst davon ausgehen, von allem nach unserem Belieben Gebrauch machen zu können. Dann gewinnt die Unmäßigkeit die Oberhand und führt zu einer Lebensweise, die jene Grenzen verletzt, die zu respektieren unser Menschsein und die Natur von uns verlangen. Wir geben den ungezügelten Wünschen nach, die im Buch der Weisheit den Ungläubigen zugeschrieben werden beziehungsweise denen, die weder Gott zum Bezugspunkt ihres Handelns nehmen noch eine Hoffnung für die Zukunft haben (vgl. 2,1-11). Wenn wir uns nicht ständig nach dem Osterfest ausrichten und die Auferstehung als Ziel vor Augen halten, dann ist klar, dass sich am Ende die Logik des Alles-und-sofort und des Immer-mehr-haben-Wollens durchsetzt.

Die Ursache von allem Bösen ist, wie wir wissen, die Sünde. Seit ihrem ersten Auftreten unter den Menschen hat sie die Gemeinschaft mit Gott, mit den anderen und mit der Schöpfung, der wir vor allem durch unseren Leib verbunden sind, unterbrochen. Durch den Bruch der Gemeinschaft mit Gott wurde auch die Harmonie des Menschen mit der ihm zugedachten Umwelt gestört, sodass der Garten zu einer Wüste wurde (vgl. Gen 3,17-18). Es handelt sich dabei um jene Sünde, die den Menschen dazu führt, sich für den Gott der Schöpfung zu halten, sich als ihr absoluter Herrscher zu fühlen und sie nicht zu dem von Gott bestimmten Zweck zu nutzen, sondern nur im eigenen Interesse und auf Kosten der Geschöpfe und der Mitmenschen.

Wenn das Gesetz Gottes, das Gesetz der Liebe, aufgegeben wird, setzt sich das Gesetz des Stärkeren gegen den Schwächeren durch. Die Sünde, die im Herzen des Menschen wohnt (vgl. Mk 7,20-23) – sie drückt sich in der Begierde, im Verlangen nach unmäßigem Wohlstand, in der Gleichgültigkeit gegenüber dem Wohl der anderen und häufig auch gegenüber dem eigenen Wohl aus –, führt zur Ausbeutung der Schöpfung, der Menschen und der Umwelt in einer unersättlichen Gier, für die jeder Wunsch zu einem Recht wird und die früher oder später auch den zerstören wird, der von ihr beherrscht wird.
Wortwolke aus Publikationstiteln


3. Die heilende Kraft von Reue und Vergebung
Daher ist es für die Schöpfung so dringend notwendig, dass die Söhne und Töchter Gottes, all jene, die „neue Schöpfung“ geworden sind, offenbar werden: »Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden« (2 Kor 5,17). Durch ihr Offenbarwerden kann nämlich auch die Schöpfung selbst „Ostern feiern“: sich dem neuen Himmel und der neuen Erde öffnen (vgl. Offb 21,1). Der Weg auf Ostern hin ruft uns eben dazu auf, unser christliches Angesicht und unser christliches Herz durch Reue, Umkehr und Vergebung zu erneuern, damit wir den ganzen Reichtum der Gnade des Paschamysteriums leben können.

Diese „Ungeduld“, diese Erwartung der Schöpfung wird erfüllt, wenn die Söhne und Töchter Gottes offenbar werden, das heißt, wenn die Christen und alle Menschen diese „Geburtswehen“ der Umkehr entschlossen auf sich nehmen. Die gesamte Schöpfung soll gemeinsam mit uns »von der Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes« (Röm 8,21). Die Fastenzeit ist sakramentales Zeichen dieser Umkehr. Sie ruft die Christen dazu auf, das Paschamysterium in ihrem persönlichen, familiären und gesellschaftlichen Leben stärker und konkreter Gestalt werden zu lassen, insbesondere durch das Fasten, Beten und Almosengeben.

Fasten bedeutet zu lernen, unsere Haltung gegenüber den anderen und den Geschöpfen zu ändern: von der Versuchung, alles zu „verschlingen“, um unsere Begierde zu befriedigen, hin zu der Fähigkeit, aus Liebe zu leiden, welche die Leere unseres Herzens füllen kann. Beten, damit wir auf die Idiolatrie und die Selbstgenügsamkeit unseres Ichs verzichten lernen und eingestehen, dass wir des Herrn und seiner Barmherzigkeit bedürfen. Almosen geben, damit wir die Torheit hinter uns lassen, nur für uns zu leben und alles für uns anzuhäufen in der Illusion, uns so eine Zukunft zu sichern, die uns nicht gehört. So finden wir die Freude an dem Plan wieder, den Gott der Schöpfung und unserem Herzen eingeprägt hat: ihn, unsere Brüder und Schwestern und die gesamte Welt zu lieben und in dieser Liebe das wahre Glück zu finden.

Liebe Brüder und Schwestern, die „Fastenzeit“ des Sohnes Gottes war ein Eintreten in die Wüste der Schöpfung, um sie wieder zu dem Garten der Gemeinschaft mit Gott werden zu lassen, der sie vor dem Sündenfall war (vgl. Mk 1,12-13; Jes 51,3). In unserer Fastenzeit wollen wir den gleichen Weg noch einmal gehen, um auch der Schöpfung die Hoffnung Christi zu bringen, dass sie »von der Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit werden [soll] zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes« (Röm 8,21). Lassen wir diese günstige Zeit nicht nutzlos verstreichen! Bitten wir Gott um seine Hilfe, den Weg wahrer Umkehr einzuschlagen. Lassen wir den Egoismus, den auf uns selbst fixierten Blick hinter uns und wenden wir uns dem Ostern Jesu zu; unsere Brüder und Schwestern in Not sollen unsere Nächsten sein, mit denen wir unsere geistlichen und materiellen Güter teilen. So ziehen wir, wenn wir in unserem konkreten Leben den Sieg Christi über Sünde und Tod annehmen, seine verwandelnde Kraft auch auf die Schöpfung herab.

Aus dem Vatikan, am 4. Oktober 2018,

dem Fest des heiligen Franz von Assisi






Lesen ist beste Unterhaltung oder es erweitert den Horizont  so sagen wir zueinander.  Und doch finden wir kaum Zeit  oder die Ruhe ,zu einem guten  Buch zu greifen .Das gilt gerade auch für die Bibel, dem Buch aller Bücher.Wie können wir wieder Zugang  zur Bibel finden ?
Das Erzbistum Hamburg will uns dabei helfen: Mehr  Infos finden Sie unter diesem Link : https://www.erzbistum-hamburg.de/Themenreihe-2019_Rendezvous-mit-der-Bibel
Machen Sie bitte mit!



Bildergebnis für regenbogen
GEISTLICHE GEDANKEN :

Lebenszeichen

Gott setzt seinen Bogen in die Wolken –
den Regenbogen
Ein Zeichen des Bundes,
ein Zeichen der Bindung,
ein Zeichen für das Leben.
Gott sagt dir und mir und der ganzen Schöpfung:
Ich denke an Dich. Ich liebe Dich.
Ich vergesse Dich nicht.
Der Regenbogen
Zeichen der Liebe und des Friedens.
Zeichen des Trostes und der Erinnerung.
Zeichen der ewigen Verbindung
zwischen Gott und Erde.
Zeichen ganz besonderer Beziehung
zwischen Gott und den Menschen,
zwischen Gott und der ganzen Schöpfung.
Der verbindende Bogen in den Wolken –
ein Lebens- und Liebeszeichen.



Christine Gruber-Reichinger







Werke der Barmherzigkeit, neu buchstabiert
P. Lorenz Voith CSsR,

Sie alle kennen sicher die sogenannten sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit: Hungrige speisen, Durstige tränken, Fremde herbergen, Nackte bekleide, Kranke pflegen, Gefangene besuchen, Tote bestatten.

Weniger bekannt sind die sieben geistigen Werke der Barmherzigkeit: Dem Rat geben, der ihn braucht; den lehren, der nichts weiß; den korrigieren, der irrt; den Traurigen trösten; die Beleidigungen verzeihen; die unangenehmen Menschen mit Geduld ertragen; und schließlich: beten.

Der frühere Erfurter Bischof Joachim Wanke hat diese Werke der Barmherzigkeit versucht neu zu beschreiben. Ich möchte diese Umschreibung mit eigenen Anmerkungen „auffüllen“. Was sind also die Werke der Barmherzigkeit für uns heute, in unserer Sprache und im Verständnis? Ein Versuch.

1. „Einem Menschen sagen: Du gehörst dazu“
Ja, bewusst auch den am Rande der Gesellschaft stehenden, denen ohne Arbeit, den psychische Kranken, auch in unseren christlichen Gemeinden, den Jungen, den Arbeitern, Fremden...

2.“ Ich höre dir zu“
Paradoxerweise: In unserer medialisierten Welt wimmelt es nur so von Kommunikation. Jeder hat sein Handy. Die „SMS“ werden nur so hin und hergeschrieben, Twitter, facebook... Und trotzdem: Haben wir wirklich Zeit zuzuhören?

3. „Ich rede gut über dich“
Unser Papst hat eine der Wurzelsünden beschrieben: Das bösartige, schlechte Reden über andere, den Klatsch, der ist oft Gift für Gemeinschaften, Gemeinden, für die Politik und auch die Kirche.

4. „Ich gehe ein Stück mir dir“
Mit einem guten Rat, mit Hilfe, mit konkretem Tun, auch als Christen - oft im Verborgenen.

5. „Ich teile mit dir“
Ein Teilen an Gaben, aber auch an finanziellen Möglichkeiten. Hier fällt sicherlich auch die Hilfe für die Flüchtlinge mit hinein. Viele haben in den letzten Monaten geholfen. Großartig! Wir haben als Gemeinde neu gelernt. Keine „frommen“ Predigten, sondern konkrete Hilfe!
6. „Ich besuch dich“

Besuch schafft Gemeinschaft. Auch in den Pfarren. Eine neue Art von Besuchsdienst in diesem Hl. Jahr wäre eine schöne, konkrete Tat.

7. „Ich bete für dich“
Wer für andere betet, schaut auf sie mit anderen Augen. Es tut gut, wenn wir wissen, dass jemand für uns betet. Das können auch Großeltern für ihre Enkel sein. Das können auch Menschen sein, die in spannungsgeladenen Familien und Gemeinschaften beten. Es kann Wunder wirken. Auch bei uns selbst. Beten wir bewusst auch für unsre Feinde, für unsere Gegner in so vielen Bereichen des Lebens!







Christi Strahlkraft
 Franz Kamphaus


Christus hat etwas ausgestrahlt. Das kann man durch die Jahrhunderte hindurch heute noch merken. Er hat nicht nur etwas ausgestrahlt; auf seinem Gesicht strahlt "göttlicher Glanz" wider (4,6). Er hat Gott ausgestrahlt, er hat ihn ungebrochen reflektiert.
. . .
Christus ist kein "Strahlemann"; er ist nicht vom Typ "immer nur lächeln ..." Er hat sich dem Leiden gestellt. Er strahlt durch die Wunden, die er erlitten hat. Sein Leben hat gerade durch den Tod hindurch in der Auferstehung Ausstrahlungskraft gewonnen. Das ist sein Heiliger Geist, den er ausstrahlt und mit dem er uns in dieser Welt zum Leuchten bringen will. "Wir alle spiegeln mit enthülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider und werden so in sein eigenes Bild verwandelt, von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, durch den Geist des Herrn". Der Geist ist die Energie Gottes, die uns wandelt, wie er auch die Gaben der Schöpfung wandelt. Darum heißt es im Hochgebet unmittelbar vor dem Einsetzungsbericht: "Sende deinen Geist auf diese Gaben herab und heilige sie, damit sie uns werden Leib und Blut deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus."

Samstag, 25. November 2017

Freitag, 4. Dezember 2015

Montag, 7. September 2015

Besuch des Erzbischofs Stefan Heße in der Karmelzelle










15. August: Besuch von Erzbischof Stephan Heße bei uns.

Unser Erzbischof Stephan hat uns besucht – zum Kennenlernen. Bei seiner Ansprache während der Heiligen Messe am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel konnten wir unseren Erzbischof „von innen“ kennenlernen. Er sprach von Maria als einem Menschen in Harmonie, in Einklang mit sich, mit Gott und den Menschen, selbst ein ganzer Mensch, in der von Gott ursprünglichen Geschaffenheit des ganzen Menschen. Marianisch ist ein geistlicher Mensch, wenn er der Ganzheit näher kommt, indem er die Wirklichkeit aus der Gnade lebt.
Beim Abschied nach einem kargen Mittagessen meinte der Erzbischof, dass er nun auch uns kennengelernt habe. Es wäre schön, wenn auch als marianisch.



Dienstag, 9. Juni 2015

Besuch bei den Missionarinnen der Nächstenliebe


Die Schwestern der Missionarinnen der Nächstenliebe feierten am 1. Juni dieses Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Die Schwestern der Mutter Teresa von Kalkutta hatten uns schon des Öfteren in ihrer kargen Freizeit in der Karmelzelle besucht und mit uns gemeinsam gebetet. So war es dieses Jahr Anlass genug, diese Schwestern einmal zu besuchen. Freudig wurden wir begrüßt und sehr warmherzig empfangen. Alles war sehr einfach und mit einfachsten Mitteln eingerichtet. Man konnte die Armut der Schwestern wahrnehmen. Wir bekamen eine Führung durch das gesamte Haus und sahen die Unterkünfte für Obdachlose und die Unterkünfte für das Winternotprogramm, dass hier in Hamburg  von sehr vielen genutzt wird. Auch bekamen wir die kleine Wohnung und die Kapelle zu sehen, die sehr behaglich wirkte. Nach dem Rundgang trafen wir uns dann bei Kaffee und Kuchen zu einem gemeinsamen Austausch über  Fragen zum Ordensleben und die aktuelle Situation der Missionarinnen der Nächstenliebe. Es ist sehr erstaunlich, was diese 4-5 Schwestern dort leisten an Arbeit, sodass meist nur eine kleine Zeit bleibt am Tag für das eigene Nachdenken oder Nachsinnen. Es wurde eine schöne und fruchtbare Begegnung. Aus dem Gedanken heraus, dass es viele Menschen gibt, die sich besonders nach der Liebe Gottes sehnen, betreuen diese Missionarinnen genau die Menschen, die diese Liebe besonders nötig haben. Auf diese Weise sind die Missionarinnen wirklich ein Segen für unser Erzbistum und wir wünschen ihnen weiterhin Gottes Segen für ihre Arbeit.

  
 Beim Kaffeetrinken und vor dem Haus der Schwestern


Die Kapelle der Missionarin der Nächstenliebe, Mutter Teresa mit ihrer Reliquien